Unsere Schwerpunkte sind Spiel, Bewegung, Religionspädagogik, den Kindern Geborgenheit und Orientierung zu geben.

Die wichtigste Beschäftigung ist das freie Spiel mit anderen Kindern. Die soziale und emotionale Entwicklung wird durch das Spielen stark gefördert, denn hier zeigen die meisten (Einzel-)Kinder Entwicklungsdefizite. Die Erzieherinnen üben mit den Kindern Möglichkeiten ein, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen können, Grenzen und Regeln zu akzeptieren, ja, beides als Halt und Sicherheit zu erleben.

Wir stellen den Kindern eine übersichtliche Anzahl an Spielzeug und Gestaltungsmaterial zur Verfügung, um die Reizüberflutung zu vermeiden; nach einiger Zeit wird es gegen andere Spiele ausgetauscht. Auf dem Spielplatz haben die Kinder außer Fahrzeugen und Schaufeln "kostenloses" Material wie Töpfe, Siebe, Bretter, Steine, Schläuche usw., also Material, das sie fantasiereich in ihr Spiel einbauen können.

Die zweimonatliche "Spielzeugfreie Zeit", in der die Kinder auf fertiges Spielzeug völlig verzichten müssen, regt stark die Kreativität der Kinder an. Außerdem spielen sie intensiver und ausdauernder in größeren Gruppen, und der Konkurrenzkampf um Prestigespielzeug oder Streit um Spielzeug entfällt.
Farben, Formen, Zahlen ect. lernen die Kinder meistens "nebenbei" im Spiel oder durch Medien.

Alle Kinder nehmen an den gebotenen Beschäftigungen/ Bastel- und Turnangeboten usw. teil, auch wenn einige den Mal- und Basteltisch gern meiden. Wir achten darauf, dass alle Bereiche entwickelt werden.

Wir erziehen die Kinder zu selbstständigem Handeln und stärken sie in  praktischen Lebenskompetenzen.

Gemeinsame Aktionen

In jeder Gruppe findet täglich (mit wenigen Ausnahmen) ein Stuhlkreis statt, in dem die Kinder singen, Kreis- und Fingerspiele lernen, miteinander reden und zuhören lernen.

Vierzehntäglich treffen sich alle Kinder zu einem gemeinsamen Freitagskreis in der Turnhalle. Die Gestaltung übernimmt reihum jede Gruppe. Die Kinder gewöhnen sich daran, mit vielen anderen zusammen zu sein - eine Situation, mit der sie bei gemeinsamen Festen und Veranstaltungen zurechtkommen müssen und natürlich später in der Schule. Wir feiern gemeinsame Feste - mit und ohne Eltern, veranstalten Flohmärkte und jährlich den Tag der offenen Tür. Bei der Gestaltung helfen die Eltern und die Kirchengemeinde.

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